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Samstag, 15. Juli 2023

3 Tage Singapur im Juli 2023

Wie im vergangenen Jahr hatten wir auf dem Weg von Istanbul nach Bali einen dreitägigen Zwischenstopp in Singapur eingelegt. 

Blick vom Boat Quai auf das Marina Bay Sands

Wir hatten vor der Einreise online unsere Gesundheitserklärung ausgefüllt (Singapore Arrival Card), das ist für alle Einreisenden verpflichtend und kann ab drei Tagen vor der Einreise erledigt werden.

Auf der Seite des Auswärtigen Amtes steht derzeit noch, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln Maskenpflicht herrsche, das ist nicht korrekt. Seit April 2023 sind Masken nur noch in Gesundheitseinrichtungen vorgeschrieben. Allerdings haben zwei von den drei Taxifahrern, deren Dienste wir in Anspruch nahmen, Maske getragen und wir haben selbstverständlich unsere Masken ebenfalls aufgesetzt. In der MRT, mit der wir auch gefahren sind, trugen etwa ein Drittel der Passagiere Masken.

Das Fahren mit der MRT ist mittlerweile noch einfacher geworden: Es genügt an der Schranke die Kreditkarte aufzulegen, man muss also nicht mehr am Automaten für eine Fahrkarte anstehen (mit ausländischen Kreditkarten werden der Fahrpreis um 50 Cent teurer).

Leider war unser erster Tag in Singapur verregnet. Wir lungerten nach dem Frühstück im Hotel rum (wieder das Grand Copthorne Waterfront) und nahmen nachmittags ein Taxi in Richtung Little India. Wir wollten im Sim Lim Square Elektronik einkaufen (erfolglos), im Mustafa Center nach diversen Kleinteilen schauen (erfolgreich) und im Banana Leaf zu Abend essen.

Werbung im Sim Lim Square

Street Art in Little India

Sri Veeramakaliamman Temple in Little India

Das Banana Leaf ist zwischenzeitlich umgezogen, viel kleiner als früher und leider, leider schmeckte das Essen auch nicht mehr so gut. Aber dafür wurden statt Teller wieder richtige Bananenblätter verwendet. Immerhin. (Beim letzten Besuch waren die Teller Keramiknachbildungen von Bananenblättern.)

Am nächsten Tag besuchten wir das National History Museum. Darüber habe ich hier berichtet.



Mittwoch, 10. August 2022

57. National Day

Gestern war National Day in Singapur. Vor 57 Jahren wurde der Staat gegründet, wie jedes Jahr fand zu diesem Anlass ein Riesenfest statt.

Am Feiertag wird natürlich nicht gearbeitet, deshalb besuchten wir unsere Freunde aus Deutschland, die seit 12 Jahren in Singapur leben - und arbeiten.

Wir verbrachten ein paar schöne Stunden zusammen mit ihnen und deren beiden Kinder (sie sind so gewachsen!) und dann fuhren wir zurück ins Hotel. Unsere Freunde hatten den Kindern am Nationalfeiertag ein Programm versprochen: Am späten Nachmittag sollte es mit der Gondel von Mount Faber aus nach Sentosa gehen, dort sollte es Abendessen am Strand geben und dann sollte auch das Feuerwerk vom Strand aus beobachtet werden. * Die Gegend um Marina Bay Sands und Fullerton war off limits: Dort fanden die offiziellen Feierlichkeiten statt und es war zu erwarten, dass es sehr voll werden würde. Hier der Link zu einer Simulation​, die gegenüber den anderen youtube-Videos den Vorteil hat, dass keine Werbung enthalten ist.

Wir klinkten uns aus, denn wir wollten am Abend ein neues Steakhouse ausprobieren, das am Clarke Quay eröffnet hatte. Das Salta Argentina im Icon Village, unser Favorit, gibt es seit ein paar Jahren nicht mehr und das Wooloomooloo in der Stamford Road​ ​​hatte uns seinerzeit nicht überzeugt. (Das in Hong Kong ist toll!)

In unserem Hotel, das festlich geschmückt war, zogen wir uns um und schlenderten dann zum Clarke Quay. 

Unterwegs gab es dann doch noch einen kurzen Blick auf die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag:



Am Clarke Quay war nicht viel Betrieb. Vielleicht waren die meisten Leute doch Zuschauer bei der Zeremonie?

Das Essen im "The Ranch" war okay, der Old Fashioned, den wir uns als Aperitif bestellt hatten, war sehr gut!


Als wir das Restaurant verließen, konnten wir dann doch noch ein bisschen was vom Feuerwerk erspähen.


Zurück ins Hotel gingen wir wiederr zu Fuß, ein netter Verdauungsspaziergang von ca. 2 km.

Letzte Nacht haben wir besser geschlafen als die Nacht zuvor. 5 Stunden Zeitunterschied - wir sind von Istanbul aus angereist - sollten bald ausgeglichen sein ... 

 

 

* Sie haben eine Familienkarte, die kostet für ein Jahr 130 SGD. (Zum Vergleich: Der Einzelfahrschein kostet derzeit 35 SGD, 2017, als wir die Fahrt machten,​ waren es noch 29 SGD.)

 

 

Sonntag, 2. September 2018

Zusammenfassung: Singapur August 2018

Wieder einmal standen ein paar Tage Singapur bei uns auf dem Programm. Allerdings haben wir dieses Mal nicht viel unternommen, denn das Jetlag hatte uns fest im Griff: 15 Stunden Zeitverschiebung nach einem 16,5-Stunden-Flug von San Francisco forderten ihren Tribut.

Wir waren zu Fuß im Umfeld unseres Hotels unterwegs. Hier ein Überblick über unsere Aktivitäten:

Am Boat Quai
Essen beim Italiener

Spaziergang zum Merlion
Essen beim Inder

Clarke Quai - Raffles - Saté-Club

Gardens by the Bay

Wieder einmal Glück gehabt:
Brautpaare sind eines meiner Lieblingsmotive, wenn wir unterwegs sind


PS: Natürlich waren wir auch dieses Mal wieder im Crazy Elephant auf einen Absacker ...



Freitag, 24. August 2018

Singapur light (2)

Der Tag startete mit einem späten, aber ausgiebigen Frühstück im Boomerang am Boat Quai. Das Restaurant / Bistro war uns bei unserem kurzen Ausflug am Vortag bereits aufgefallen und wir wollten es ausprobieren. Nun, es war ein super-leckeres Frühstück (der frisch gepresste Orangensaft war aber nicht wirklich gut, da püriert), aber auch ein sehr teures. Für "Steak and Eggs" (Chang) und "Coolangatta" (ich), Kaffee und Saft zahlten wir 91 SGD.

Wir hingen immer noch in den Seilen, wollten aber nicht schon wieder schlafen. Irgendwie muss man ja das Jetlag überwinden.

Deshalb machten wir einen kurzen Spaziergang zum Merlion. Dabei entdeckten wir uns bisher unbekannte Skulpturen und Brücken, denn von dieser Seite hatte wir uns diesem Wahrzeichen von Singapur noch nie genähert.

Cavenan Bridge, erbaut 1869
The River Merchants
First Generation
The Bird (Wer hätte das gedacht 😉)

Zurück im Hotel gab es erst einmal einen starken Kaffee und schon um 18 Uhr saßen wir im India House am Boat Quai, um mit unseren Vorhaben "Testen der indischen Restaurants in der Nachbarschaft" zu beginnen.

Das Essen war sehr gut und der Service ausgezeichnet. Allerdings ließ der Singapore Sling, den ich mir als Aperitif bestellt hatte, zu wünschen übrig (zuviel Angostura). Für 2 Vorspeisen, Raita, Butter Chicken und 2 Naans zahlten wir incl. der Getränke (2 große Tiger Beer, 1 Cocktail, 1 Weißwein) und Trinkgeld 103 SGD.

Die Aussicht auf Parlament, Museum für Asiatische Zivilisation und Marina Bay Sands war gratis 😊


Um 20 Uhr waren wir wieder im Hotel. 20 Minuten später machten wir schon das Licht aus ...




Donnerstag, 23. August 2018

Singapur light (1)

Wie bereits erwähnt: Das Jetlag hat uns voll im Griff. Nachdem wir nach unserer Ankunft noch ca. 2 Stunden geschlafen hatten (bis ca. 11 Uhr vormittags), machten wir uns auf den Weg, um etwas zu essen, denn unserer beider Mägen knurrten vernehmlich. (Das Essen, das die United Airlines ihren Economy-Class-Passagieren auf dem Flug von San Francisco nach Singapur offerierte, war ungenießbar gewesen.)

Chang stand der Sinn nach einem Pasta-Gericht und in unmittelbarer Nähe zu unserem Hotel am Boat Quai liegt das Pasta Fresca da Salvatore. Dort aßen wir zu Mittag und spazierten anschließend noch ein bisschen am Quai entlang.

Aquarellmaler am Boat Quai
Fettuccine carbonara für Chang
Überraschung: Am Boat Quai gibt es jede Menge indischer Restaurants (16!). Das war uns bisher noch nie aufgefallen. Wir beschlossen schon an diesem ersten Tag, dass wir uns hier als Test-Esser verpflichten würden, aber nicht heute ... Dafür waren wir viel zu müde.


Gegen 15 Uhr waren wir wieder in unserem Hotel, lasen noch ein bisschen und um ca. 16 Uhr beschlossen wir beide, dass wir die Vorhänge zu- und das Licht ausmachen wollten. Immerhin: In San Francisco war es 15 Stunden früher, also 1 Uhr nachts!

In dieser ersten Nacht schliefen wir 15 Stunden (mit Unterbrechungen, so ein Langstreckenflug dehydriert enorm 😉), gegen 8 Uhr morgens kochten wir uns in unserem Hotelzimmer eine Tasse Kaffee und überlegten, was wir mit dem Tag anfangen wollten.


Mittwoch, 22. August 2018

Wieder einmal: Willkommen in Singapur!

Dieses Mal leiden wir zum ersten Mal bei unserer Ankunft in Singapur unter Jetlag, denn wir sind nicht wie sonst von Thailand oder einem anderen asiatischen Nachbarstaat aus angereist, sondern haben einen 16,5-Stunden-Flug von San Francisco aus hinter uns. Nach unserer USA-Reise wollen wir uns nun ein paar Tage in Singapur akklimatisieren, bevor es dann noch für einen Monat nach Bali geht, wo wir den Rest der thailändischen Regenzeit "aussitzen" werden.


Der Flug mit United Airlines war okay, dankenswerter Weise konnte ich ca. 7 Stunden schlafen, mein Ehemann Chang sogar 8 Stunden! Allerdings war der Dreamliner, mit dem wir zum ersten Mal unterwegs waren, nicht ganz so toll wie gedacht. Die Beinfreiheit in der Economy Class war etwas großzügiger bemessen als üblich, die Fenster verdunkelten automatisch, aber darüberhinaus gab es nichts bemerkenswertes (dass die Luft nicht so trocken ist, wie in anderen Flugzeugen, habe ich nicht feststellen können 😉)


Die Verpflegung an Bord war auf jeden Fall unterdurchschnittlich bis nicht genießbar.

Nach dem langen Flug nahmen wir vom Changi Airport am frühen Morgen ein Taxi zu unserem Hotel am Boat Quai. Es herrschte kein Verkehr, denn es war ein muslimischer Feiertag (Hari Raya Haji). In nicht einmal einer halben Stunde und für 20 SGD inkl. Trinkgeld erreichten wir unsere Unterkunft. Wir hatten unser Zimmer schon für den Tag der Ankunft gebucht, denn wir wollten nach dem langen Flug nicht bis 15 Uhr auf den Check-In warten, und gingen um Ortszeit 7 Uhr erst einmal ins Bett!




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