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Sonntag, 7. Juni 2026

Tag 2 in Singapur: Besuch in China Town, Abendessen im Saté-Club

Wir hatten den Buddha Tooth Relic Temple zuletzt bei unserem Aufenthalt in 2024 besucht, allerdings hatten wir uns auf die Besichtigung des Erdgeschosses beschränkt. Ausgerechnet der nette (und sehr gesprächige)Taxi-Fahrer, der uns vom Changi Airport zum Hotel brachte, machte uns darauf aufmerksam, dass man unbedingt auch die übrigen Etagen, die ein Museum beherbergen, anschauen müsse. Das taten wir dann auch! Der Tempel ist übrigens recht neu: Er wurde im Jahr 2008 eröffnet.

Außenansicht

Erdgeschoss

 

In vielen Bereichen des Museums (Eintritt ist kostenlos) darf man nicht fotografieren, so z.B. in der 4. Etage, in der das Relikt in einer 420 kg schweren Stupa aus Gold aufbewahrt wird. Es gab aber dennoch genug interessante Motive. 


Angetan hatte es mir die Dachterrasse, die sich "Orchideengarten" nennt, obwohl es dort keine Orchideen gibt. Aber dafür gab es ein Gebets-Rad, das wir natürlich drehten. Ein bisschen extra Glück vom Schicksal kann nie schaden ... 

Der Zugang zu dem Pavillon mit dem
Dharma-Rad ist behindertengerecht.

Nach der Besichtigung des Tempels schlenderten wir noch etwas durch China Town, gönnten uns eine kleine Stärkung und dann ging es zurück ins Hotel. 




Ohne Worte



Der Pool lockte!

Abends machten wir uns dann auf den Weg zum Saté-Club in der Boon Tat. Ein Muss bei jedem unserer Singapur-Besuche.

Auffallend dort und in ganz Singapur: Die Stadt ist leer! Ich frage mich nicht zum ersten Mal, warum das so ist. 

Selbst in der Metro ist nichts los.

Nachdem wir uns in einer Cocktail-Bar in der Nähe des Lau Pa Sat Food Courts gestärkt hatten, bekamen wir ohne Wartezeit einen Platz an einem der Tische des Saté-Clubs, der inzwischen bereits um 18 Uhr öffnet (zuvor ab 19 Uhr).

Rechts hinten sieht man den Lau Pa Sat Food Court.
 

Für 18 SGD orderten wir 20 Saté-Spieße, halb Hühnchen, halb Rind. Ein wirkliches preisgünstiges Abendessen. Auf die Reiskuchen verzichteten wir, die schmecken uns eh nicht 😀 



Danach machten wir uns auf den Heimweg. Ein abwechslungsreicher Tag ging zu Ende. 



 



Samstag, 25. August 2018

Kontrastprogramm: Cocktails im Raffles und Abendessen im Saté-Club

Am nächsten Tag fühlten wir uns zwar nicht wirklich ausgeruhter, aber wir wollten trotzdem unseren Aktionsradius erweitern.

Wir wussten, dass das Raffles wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist (Wiedereröffnung ist für das Frühjahr 2019 geplant), aber wir hatten gelesen, dass es als Ersatz für die berühmte Long Bar eine Pop-Up-Bar im Gift Shop des Raffles gäbe. Nachdem der gestrige Singapore Sling nicht so ganz richtig geschmeckt hatte, wollten wir uns heute das Original gönnen. Eine prima Motivation für einen Fußmarsch! (Die Entfernung von unserem Hotel am Boat Quai zum Raffles beträgt zu Fuß nur 1,3 km.)

Nach einem späten Frühstück machten wir uns auf den Weg und nahmen einen kleinen Umweg entlang des Clarke Quay.

Am 28. Januar 1819 landete Sir Thomas Stamford Raffles an dieser Stelle.


Bereits um 14 Uhr waren wir an unserem Ziel angelangt. Die Pop-Up-Bar war wirklich nur ein Provisorium, allerdings waren die Preise wie gewohnt.


Da es in San Francisco jetzt 23 Uhr am Vortag ist, spricht in unseren Augen nichts dagegen, dass wir uns einen Cocktail genehmigen 😋 Zwei Singapore Slings kosteten incl. Steuern 73 SGD.

Zum Abendessen gingen wir in den Saté-Club auf der Boon Tat im Financial District, ca. 1,2 km von unserem Hotel entfernt. Ab 19 Uhr ist der Teil der Straße bei der alten Markthalle (heute ein Food Court) für den Verkehr gesperrt und die Saté-Stände werden aufgebaut. Klapptische und -stühle stehen in Windeseile auf der gesamten "Fahrbahn" bereit und sind auch sofort voller hungriger Gäste. Ich merke gerade: Irgendwie stimmt die Überschrift zu diesem Posting nicht so wirklich, denn auch hier ein Bewirtungs-Provisorium, genau wie im Raffles 😉


Im Food Court gibt es auch andere Leckereien.
20 Spieße (10 vom Huhn und 10 vom Rind), ein Bier, eine Flasche Wasser und eine Packung Feuchttücher, um hinterher die Hände zu säubern: Unser heutiges Abendessen war mit 25 SGD eine sehr günstige Angelegenheit.

An diesem Abend schafften wir es übrigens, bis 21 Uhr wach zu bleiben ... 




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