Posts mit dem Label #Lau Pa Sat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label #Lau Pa Sat werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 10. Juni 2026

Zusammenfassung: 4 Nächte Singapur Juni 2026

Dies war unser 10. Singapur-Aufenthalt seit 2013. Uns gefällt die Stadt, ihre Vielseitigkeit, die Überschaubarkeit, die Ordnung, alles gepaart mit pulsierendem Leben. Dieses Mal waren wir ratlos: Weshalb war die Stadt so leer? Das hatten wir so noch nie erlebt, nicht einmal 2022, als wir post Corona dort waren!

Selbst in der MRT herrscht gähnende Leere.

Die Anreise von Krabi mit Scoot verlief problemlos, das erste Abendessen beim Chinesen gleich neben unserem Hotel am Robertson Quai war richtig lecker! 

Vor unserem Hotel, dem M Social, mit dem
Restaurant "Beast and Butterflies"

Die Besichtigung des ArtScience Museums, die eigentlich auf dem Programm stand, fiel allerdings aus. Irgendwie empfanden wir das Angebot doch zu sehr an Kinder mit Familie ausgerichtet, also verzichteten wir darauf. Abendessen gab es dieses Mal beim Inder.

Das ArtScience Museum besticht durch seine Architektur,
nicht so sehr durch die Exponate.

Am nächsten Tag machten wir uns in Richtung China Town auf den Weg. Wir schauten uns den Buddha Tooth Relic Temple und das dazu gehörende Museum genauer an und ließen uns ein bisschen treiben. Abends ging es dann zum Saté-Club in der Boon Tat. Auch hier war kaum Betrieb!

 
Streetart in Singapurs' Chinatown

Auch der Lau Pa Sat Food Court ist menschenleer.

 

Der letzte Tag führte uns per MRT zur Orchard Road. Wir schlenderten diese berühmte Einkaufsmeile entlang, stärkten uns im Emerald Hill No. 5 und kehrten dann zum Hotel zurück, um vorm Abendessen beim Italiener noch etwas am Hotelpool zu relaxen.

Die Orchard Road an einem frühen Sonntagnachmittag.
Wo sind all die Menschen?

Alles in allem ein entspannter Kurzaufenthalt, ein gelungener Start in den Sommerurlaub. Am 8. Juni flogen wir weiter nach Bali. Was wir dort unternommen haben, könnt ihr nachlesen, wenn ihr diesem Link folgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 7. Juni 2026

Tag 2 in Singapur: Besuch in China Town, Abendessen im Saté-Club

Wir hatten den Buddha Tooth Relic Temple zuletzt bei unserem Aufenthalt in 2024 besucht, allerdings hatten wir uns auf die Besichtigung des Erdgeschosses beschränkt. Ausgerechnet der nette (und sehr gesprächige)Taxi-Fahrer, der uns vom Changi Airport zum Hotel brachte, machte uns darauf aufmerksam, dass man unbedingt auch die übrigen Etagen, die ein Museum beherbergen, anschauen müsse. Das taten wir dann auch! Der Tempel ist übrigens recht neu: Er wurde im Jahr 2008 eröffnet.

Außenansicht

Erdgeschoss

 

In vielen Bereichen des Museums (Eintritt ist kostenlos) darf man nicht fotografieren, so z.B. in der 4. Etage, in der das Relikt in einer 420 kg schweren Stupa aus Gold aufbewahrt wird. Es gab aber dennoch genug interessante Motive. 


Angetan hatte es mir die Dachterrasse, die sich "Orchideengarten" nennt, obwohl es dort keine Orchideen gibt. Aber dafür gab es ein Gebets-Rad, das wir natürlich drehten. Ein bisschen extra Glück vom Schicksal kann nie schaden ... 

Der Zugang zu dem Pavillon mit dem
Dharma-Rad ist behindertengerecht.

Nach der Besichtigung des Tempels schlenderten wir noch etwas durch China Town, gönnten uns eine kleine Stärkung und dann ging es zurück ins Hotel. 




Ohne Worte



Der Pool lockte!

Abends machten wir uns dann auf den Weg zum Saté-Club in der Boon Tat. Ein Muss bei jedem unserer Singapur-Besuche.

Auffallend dort und in ganz Singapur: Die Stadt ist leer! Ich frage mich nicht zum ersten Mal, warum das so ist. 

Selbst in der Metro ist nichts los.

Nachdem wir uns in einer Cocktail-Bar in der Nähe des Lau Pa Sat Food Courts gestärkt hatten, bekamen wir ohne Wartezeit einen Platz an einem der Tische des Saté-Clubs, der inzwischen bereits um 18 Uhr öffnet (zuvor ab 19 Uhr).

Rechts hinten sieht man den Lau Pa Sat Food Court.
 

Für 18 SGD orderten wir 20 Saté-Spieße, halb Hühnchen, halb Rind. Ein wirkliches preisgünstiges Abendessen. Auf die Reiskuchen verzichteten wir, die schmecken uns eh nicht 😀 



Danach machten wir uns auf den Heimweg. Ein abwechslungsreicher Tag ging zu Ende. 



 



Samstag, 13. Mai 2017

Saté satt in Boon Tat

Umi, ein Reisender, den ich aus dem Reisefuchs-Forum kenne, hatte empfohlen, in Singapur abends in der Boon Tat Street Saté-Spieße zu essen. Wir finden Saté (wahlweise auch: Satay) sehr lecker, bereiten es auch selber zu, wenn wir in Deutschland sind (hier unser Rezept), aber bislang hatten wir immer nur Pech, wenn wir es in Singapur aßen.

Sog. "Saté-Clubs" entstehen und vergehen in Singapur schon seit den 1940ern. Heute wollten wir also der Empfehlung von Umi folgen und einen der aktuellen besuchen.

Gegen 18:30 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den Weg vom Park Hotel Clarke Quay aus in Richtung Boon Tat Street, deren nördliches Ende direkt an der Lau Pa Sat, der alten Markthalle, abends für den Verkehr gesperrt wird. Es werden Essensstände aufgebaut, die alle nur das eine bieten: Saté (oder Satay) in den unterschiedlichsten Variationen. Willkommen im "Club".



Die Lau Pa Sat liegt mitten im Finanzdistrikt. Deshalb herrscht dort abends auch ordentlich Betrieb. All die vielen hungrigen Büroangestellten, die sich ein paar Spieße gönnen wollen ...



In der Markthalle selber gibt es auch noch andere Köstlichkeiten für kleines Geld.
Die Speisekarte an dem Saté-Stand Nr. 6 ist übersichtlich.


Wir entschieden uns für das Couple Set zu 35 SGD. Und es war reichlich!


Es kommen auch noch Verkäufer an die Tische, die große Humpen Bier anbieten. Die Alternative ist Wasser oder Cola. Außerdem gibt es Straßenhändler, die feuchte Papiertaschentücher zu 2 SGD verkaufen. Mein Tipp: Wenn ihr euch keine mitgebracht habt, nehmt eine Packung. Ihr werdet sie während und nach dem Essen brauchen!

Insgesamt zahlten wir für das Abendessen mit Getränken und Taschentüchern (!) 50 SGD.

Sehr satt und sehr zufrieden machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel. Die 2,3 km lange Strecke war ein willkommener Verdauungsspaziergang. 


.